09.05.2015 -Kloster Mildenfurth - Wünschendorf



Die Anreise bis zum Kloster Mildenfurth erfolgte heute in Fahrgemeinschaften mit Pkw.
Bis die letzten Wanderer ankamen betrachteten wir am Klostergelände einige Kunstwerke des Bildhauers Kühn. Danach sahen wir uns eine Furt durch die Weida an, die noch in Betrieb ist. Insgesamt gab es hier sechs Furten über die Weiße Elster und mindestens drei über die Weida. Sie sind die Namensgeber für Mildenfurth. Das Kloster entstand 1193 als Hauskloster der Vögte von Weida und ist heute eine Ruine, an der seit Jahr-zehnten gebaut und geforscht wird. Wir wanderten auf dem Elsterperlenweg nach Wünschendorf und sahen uns die überdachte Holzbrücke von 1786 an, über die auch heute noch Pkw fahren dürfen.
Auf einem "Schleichweg" kamen wir hinauf zur Kirche St. Veit, wo wir eine Führung mit Turmbesteigung erlebten. Diese Kirche ist die älteste im Vogtland. Der älteste Teil, eine Taufkapelle, stammt von 974, als auf dem Veitsberg noch eine Burg stand. Die Kirche wurde über die Jahrhunderte erweitert und hat verschiedene Baustile vereint. Über den Veitsberg ging es weiter rund um Wünschendorf mit schönen Ausblicken und umgeben von blühender Natur. Die Pollen, die förmlich von den Bäumen geschüttet wurden, überzogen alles mit einer gelben Schicht. Durch den Ortsteil Cronschwitz wanderten wir auf die gegenüber liegende Seite des Wünschendorfer Beckens dem Märchenwald zu.
In der "Märchenwaldbaude" wartete schon das Mittagessen auf uns. Satt und gut gestärkt ging es zu den fleißigen Männlein im Märchenwald und weiter über den Höhenzug mit Blick auf die Weiße Elster durch den Wald zurück ins Dorf. Nun wanderten wir über die Holzbrücke in Richtung Kloster, wo uns ein Regen-schauer überraschte. Als wir bei unseren Fahrzeugen ankamen, schien schon wieder die Sonne. Zufrieden fuhren alle ihrer Heimat entgegen.

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