Der mit 44 Personen voll besetzte Bus rollte gen
Thüringen in die altehrwürdige Stadt Mühlhausen.
Beim Waldcafé "Prinzenhaus" am Mühlhäuser Stadtwald
verließen die meisten den Bus, um etwa 5 km ins
Stadtzentrum zu wandern. Das Wetter war frühsommerlich
warm und die Bäume blühten hier schon üppiger als in
Reichenbach. Wir wanderten auf der ehemaligen Straßenbahntrasse
stetig bergab und erfreuten uns an der fabenfrohen Natur.
Auf halber Strecke kamen wir zur Popperöder Quelle,
die einst Mühlhausens Unterstadt mit ausreichend Wasser
versorgte. Ein Brunnenhaus aus dem 17. Jh. lädt jedes Jahr zum Brunnenfest ein.
Wir gingen am Schwanenteich vorbei durch das Naherholungsgebiet, immer am Popperöder
Bach entlang, bis ins Zentrum der Altstadt. Im "Brauhaus zum Löwen"
gab es Mittagessen. Hier fanden sich auch die übrigen Teilnehmer
ein, die mit dem Bus zur Stadtmitte gefahren sind und die historische
Altstadt schon ein wenig erkundet hatten. Nach dem Essen war Eile
geboten, denn die "Mühlhäuser Straßenbahn", eine Kleinbahn, wartete
auf uns. Die Gruppe trennte sich wieder in die Teilnehmer, die eine
Rundfahrt durch die Altstadt machen, und die, die über die Stadtmauer
gehen von oben auf die Stadt schauen wollten. Wir sahen vom
Rabenturm aus die Marienkirche, die zweitgrößte Hallenkirche,
mit dem höchsten Turm Thüringens und viele schmucke Fachwerkhäuser.
Auch unseren Wehrle-Bus und die Kleinbahn mit unseren Kollegen entdeckten wir.
Die gut erhaltene Stadtmauer zeigt in einigen ihrer ehemals 38 Wehrtürmen
Ausstellungen zur Stadtgeschichte.
Nach dieser interessanten Besichtigungstour brauchten wir etwas Entspannung.
Die restliche Zeit bis zur Abfahrt unseres Reisebusses verbrachten wir im
Café hinter dem äußeren Frauentor. Dann ging die Fahrt zurück mit
Zwischenstopp in der "Neu-Schenke" zum Abendessen. Damit auch wirklich
jeder ein Essen bekommt, musste unser Busfahrer noch ein paar Portionen
nachmelden. Nicht alle Teilnehmer hatten sich auf beiden Speiselisten
eingetragen. Im Gasthof ließen wir uns das Abendessen schmecken und
den wunderschönen, erlebnisreichen Tag ausklingen. Bei der Rückfahrt r
egnete es ein wenig und wir freuten uns, dass auch das Wetter so gut ausgehalten hat.