11.04.2015 - Jocketa - Röttis - Lochbauer - Eisenberg - Triebtal



Endlich haben wir den Winter hinter uns gelassen, der uns Ostern noch mal Schnee geschickt hatte. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein begannen wir in Jocketa unsere Wanderung durch die Vogtländische Schweiz.
Nachdem wir die Elstertalbrücke auf halber Höhe überquert und dabei an die Sprengung vor 70 Jahren erinnert hatten, stiegen wir den schmalen Pfad hinauf zur "Sommerfrische Friedrich-August-Stein". Hier hat ein Künstler sein Domizil. Einige Plastiken im Freien künden von seiner künstlerischen Tätigkeit.
Am Elsterhang entlang kamen wir nach Röttis, sahen uns das kleinste Haus an und gingen von dort zur Pfaffenmühle. Hier beginnt das romantische Nymphental, aber noch war alles grau-braun statt grün. Die Buschwindröschen kündigten aber bereits den Frühling an. An der Teufelskanzel vorbei wanderten wir im Elstertal bis zum Gasthof "Lochbauer", wo es zu unserer Überraschung einen Brunch gab.
Nach ausgiebiger Stärkung ging es über die Schäferbrücke zum Wald am anderen Elsterufer und weiter bergauf zum Eisenberg. Auf den Mosenturm hinauf steigen wollte heute niemand - alle hatten zu viel gegessen und brauchten eine Pause. Anschließend wanderten wir zur Friedenshöhe, schauten hinab ins Tal und nach Jocketa. Wir gingen wieder bergab an der bronzezeitlichen Wallanlage vorbei ins Triebtal, überquerten den Fluss und wanderten diesmal am linken Ufer weiter. Über einen steilen Weg kraxelten wir den Hang hinauf und kamen an der ehemaligen Gaststätte "Adleralm" vorbei. Leider gibt es hier in Jocketa kaum noch Gaststätten. Einen Kaffee hätten wir gern noch getrunken. Also gingen wir zum Bahnhof, warteten an der überdachten Bushaltestelle den Regenschauer ab und fuhren mit der Vogtlandbahn wieder nach Hause.

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