Hinweis des "Redakteurs": Leider ändern sich gerade im Computerbereich ständisg alle möglichen Kleinigkeiten, die für sich genommen keine Katastrophen sind.
Ausgerechnet 2015 beschlossen ein paar eingefleischte Software-Bastler alles zu ändern, was für die Diashowa wichtig war. Eine Softwareschmiede gibt es gar nicht mehr, andere wurden so verbessert, dass ein Fast-Laie damit gar nicht mehr klar kommt und andere sind so umständlich geworden, dass sie anzuwenden zu lange dauert.
So hat sich nun zum zweiten Mal in dieser Wandersaison die Bildergalerie geändert.
Sie müssen nur auf das Bild klicken und die Diashow wird sichtbar.
Beschwerden und Hinweise bitte an Beate




28.11.2015 - Wir gehen untertage - in Auerbachs Keller



Zur letzten diesjährigen Wanderung, die nur 5 km lang war, kamen auch ein paar Wanderfreunde mit, die altersbedingt gar nicht mehr recht in "Wander-Form" sind. Mit dem Freizeitbus fuhren wir bis zum Rodewischer Busbahnhof und gingen durch den Stadtpark zum Schlösschen. Es schneite große Flocken, wie es sich zur Eröffnung des Auerbacher Weihnachtsmarktes gehört. Die Begeisterung der 27 Teilnehmer hielt sich allerdings in Grenzen, als wir den Berg hoch in Richtung Auerbach-Sorga unterwegs waren und die Kleidung immer mehr durchweichte und "Einheitsfarbe weiß" annahm. Die ersten Wanderer schnauften schon.

Die Reihe zog sich in die Länge, so dass wir die "angeschlagene" Gruppe lieber auf eine Abkürzung schickten. Am Museum trafen wir uns wieder, holten die Eintrittskarten für die Kellerführung und gingen schnell noch mal auf Toilette, ganz wichtig an solchen nassen Tagen. Dann hatten wir Zeit zum Marktbummel und Mittagessen. Einige besuchten das Gasthaus "Zum Kerkermeister", das sich in einem der uralten Markthäuser befindet und ein schönes Gewölbe hat. Hier im Gebiet um den Altmarkt gibt es einige sehr gut erhaltene Kellergewölbe, die man früher zu unterschiedlichsten Zwecken nutzte. Im Amtsgericht zum Beispiel wurden vor 200 Jahren bis zu 80 Gefangene im Tonnengewölbe eingekerkert. Wahrscheinlich standen alle Keller durch Gänge untereinander in Verbindung, denn in Kriegszeiten oder bei Feuersbrünsten boten sie der Bevölkerung Schutz. Manche Keller haben sogar einen Brunnen. Wir erfuhren bei der Führung viel über die Geschichte der Stadt. Es ging nicht nur hinab in die Keller, sondern auch hinauf zum Schlossturm. Von da oben kann man die ganze Stadt überblicken. Zum Schluss fanden sich die meisten Teilnehmer noch mal kurz im Museum ein, besichtigten die Weihnachtsausstellung und gingen dann gegen 17 Uhr gemeinsam zur Bushaltestelle.

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