Sehr frisch war die Luft am Morgen, als wir mit dem Freizeitbus Richtung Klingenthal fuhren. Nach knapp zweieinhalb Stunden stiegen wir an der Friebushöhe endlich aus und wanderten über den Vogtland-Panorama-Weg nach Erlbach. Die Sonne schien mit voller Kraft und wärmte die Luft schnell an. Bei diesem idealen Wanderwetter nahmen 24 Personen teil. Bergab hatten wir tolle Aussichten auf Erlbach und seine Wälder. Kaum dass wir den Markt erreicht hatten, ging es auch schon wieder bergauf. Am Rastplatz mit Aussicht auf unseren bisherigen Weg packten wir unsere Verpflegung aus. Heute reicht die Zeit nicht für einen Gaststättenbesuch, denn wir brauchen zwei Stunden fürs Museum. Nach der Stärkung wanderten wir über die Lindenhöhe nach Markneukirchen weiter. Wir begeisterten uns immer wieder an der wunderschönen Landschaft. Mit leichter Verspätung trafen wir am "Gerber-Hans-Haus" ein, das früher ein Handwerkerhaus mit Sägewerk war und jetzt zum Musikinstrumenten-Museum gehört. Wir kauften Eintrittskarten und gingen zum Paulusschlösschen. Hier dauerte es noch eine Weile bis zur Führung, so dass wir uns im neu geschaffenen "Klang-Garten" den verschiedenen Klängen mit Ohr und Körper hingeben konnten. In der "Asien-Hütte" gab es den größten Spaß, als Brigitte - auf einem Brett liegend leicht geschaukelt - die Töne mit dem ganzen Körper spüren sollte. Marianne schlug dazu mit dem "Klopfer" gegen eine Metallröhre. Aber auch auf der "Klangtreppe" und auf dem "Rasselbrett" machten wir interessante Erfahrungen mit Tönen. Ruth und Anja probierten zu trommeln, bis wir alle zusammengetrommelt wurden, weil die Führung begann. Eine junge Frau erklärte recht anschaulich einige Musikinstrumente, die hier im "Musikwinkel" seit Jahrhunderten hergestellt und in alle Welt verschickt werden. Das Museum besitzt über 3000 Instrumente aus verschiedenen Epochen, von denen 1600 ausgestellt sind. Im "Gerber-Hans-Haus" sahen wir uns die Riesengeige und die Riesentuba an, die beide spielbar sind und in einem Kurzfilm vorgestellt wurden. Die Zeit reichte kaum aus, um alles zu sehen. Unser Bus fuhr ja schon vor 16 Uhr - und wieder über zweieinhalb Stunden bis nach Reichenbach und Netzschkau. |